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Interview mit dem Sparkassenverlag

Medizintourismus und das Einsparpotenzial bei Zahnbehandlungen in Ungarn sind regelmäßig Themen in den Medien. Als Markführer für Zahnbehandlungen im Ausland ist Zahnklinik-Ungarn.de dabei die erste Adresse für Journalistenanfragen. So haben Fernseh- und Radiosender wie das ZDF, RTL, rbb und die Deutsche Welle, Zeitungen wie Die Welt, die Stuttgarter Zeitung oder der Kölner Express und Magazine wie Frau im Leben, das ADAC Reisemagazin oder TV Today bereits über uns berichtet – um nur einige Beispiele zu nennen.

Die neueste Interviewanfrage kam jetzt vom Deutschen Sparkassenverlag. Eszter Jopp, Gründerin und Geschäftsführerin von Zahnklinik-Ungarn.de, beantwortet die Fragen von Gunnar Erth ausführlich. Der Redakteur schreibt für „Treffpunkt – das Kundenmagazin Ihrer Sparkasse“.

Deutscher Sparkassenverlag: Wie ist Ihr Unternehmen strukturiert?  

Eszter Jopp: Die FirstMed Services GmbH ist der führende Anbieter von Gesundheitsreisen nach Ungarn. Patienten, die sich für Zahnklinik-Ungarn.de entscheiden, wählen das Original. Wir bieten bereits seit 1993 Medizintourismus nach Ungarn an. Als erster Anbieter im deutschsprachigen Raum startete Zahnklinik-Ungarn.de im Jahr 1997 mit einer eigenen Zahnklinik in Budapest. Seit dieser Zeit sind wir Marktführer für Zahnreisen nach Ungarn und behandeln in mehreren Partnerzahnkliniken monatlich mehr als 250 Patienten aus Deutschland und der Schweiz. Die Tendenz ist stetig steigend.

Für Zahnklinik-Ungarn.de arbeiten aktuell 20 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten in Deutschland und Budapest. Das Expertenteam berät die Patienten von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss der Zahnbehandlung und übernimmt auf Wunsch die komplette Reiseorganisation.

Unsere Marken sind: Zahnklinik-Ungarn.de: Unter der Marke Zahnklinik-Ungarn.de repräsentiert FirstMed seit 2006 renommierte ungarische Zahnkliniken in Deutschland. FirstMed kümmert sich um alle Kundenwünsche – von der Beratung über die Erstellung eines Heil- und Kostenplans bis hin zur kompletten Organisation der Reise. FirstMed verfügt über ein eigenes Netzwerk von Partner-Zahnärzten in Deutschland. Dental Travel, gegründet 1997, ist der führende Schweizer Anbieter für Zahnreisen nach Ungarn und vertritt dort ebenfalls mehrere ungarische Zahnkliniken. In Zürich unterhält die FirstMed ein eigenes zahnmedizinisches Untersuchungszentrum. Seit 2006 betreut Dental Travel darüber hinaus auch Patienten aus Italien.

Deutscher Sparkassenverlag: Mit wie vielen Zahnärzten kooperieren Sie in Ungarn – und seit wann?

Eszter Jopp: Aktuell kooperieren wir mit sechs Partnern an sieben Standorten in Ungarn. Mit der Budapester Zahnklinik CosmoDent arbeiten wir seit mehr als 20 Jahren zusammen. Als letzte Zahnklinik kam C-Vitamin in Szeged kam vor zwei Jahren dazu.

Lesen Sie mehr über unsere Partner.

Deutscher Sparkassenverlag: Wo sitzen diese Zahnärzte vornehmlich?

Eszter Jopp: In Budapest haben wir zwei Zahnkliniken, in Gödöllö nahe Budapest eine weitere. Hier finden Sie eine komplette Übersicht aller Partner und deren Standorte.

Deutscher Sparkassenverlag: Wie viele Behandlungen wickelt Ihr Unternehmen im Jahr etwa ab?

Eszter Jopp: Pro Jahr kommen mehr als 3000 Patienten aus Deutschland und der Schweiz zu uns.

Deutscher Sparkassenverlag: Was sind die typischen Behandlungen, die deutsche Patienten in Ungarn vornehmen lassen?

Eszter Jopp: Implantate, Kronen und Brücken werden am meisten nachgefragt. Oft werden aber auch ganze Vollsanierungen gemacht.

Deutscher Sparkassenverlag: Wie groß ist die Kostenersparnis gegenüber deutschen Zahnärzten – zum Beispiel für ein Standardimplantat?

Eszter Jopp: Wir führen regelmäßig Patientenbefragungen durch. Unsere letzte Befragung hat ergeben: Medizintouristen, die sich für eine Zahnbehandlung in Ungarn entscheiden, sparen trotz Reise- und Übernachtungskosten beim Zahnersatz durchschnittlich 7.242 Euro gegenüber einer Versorgung in ihrem Heimatland. Das ist das zentrale Ergebnis unserer neuen Patientenbefragung. Für die Erhebung „Medizintourismus in Ungarn – Eine Studie zu den Entwicklungen im Dentaltourismus in den letzten zehn Jahren (2009 – 2019)“ wurden an insgesamt 4.200 Medizintouristen Fragebogen verteilt oder per E-Mail verschickt. Davon nahmen 2.550 Patienten an unserer Befragung teil.

Nach Berücksichtigung aller Kosten sparte ein Medizintourist bei seiner Zahnbehandlung in Ungarn 2010 durchschnittlich 6.301 Euro, 2013 waren es 7.128 Euro und 2018 sogar 7.242 Euro. Das entspricht einem Anstieg von knapp 15 Prozentpunkten seit der ersten Befragung. Bezogen auf die durchschnittlichen Behandlungskosten von aktuell 12.897 Euro bezahlte ein Medizintourist in Ungarn damit deutlich weniger als die Hälfte der Kosten, die er in seinem Heimatland für die gleiche Behandlung bezahlt hätte. Dabei gilt: je komplexer die Zahnbehandlung, desto höher die Ersparnis.

Hier ein aktuelles Preisbeispiel inklusive Patientenzitat, das Sie gern verwenden können.

Deutscher Sparkassenverlag: Gerade zu aufwendigen Behandlungen gehören Vorgespräche, Nachkontrollen und Anschlussbehandlungen. Wie können Sie das gewährleisten?

Eszter Jopp: Wir haben bundesweit ein flächendeckendes Netz an Partner-Zahnärzten, die den Patienten zur Verfügung stehen.

Außerdem bieten wir unser günstiges Fly & Try oder Rail & Try Angebot an, damit Patienten sich selbst ein Bild von der Zahnklinik und den Ärzten vor Ort in Ungarn machen können.

Deutscher Sparkassenverlag: Wie steht es um die Qualität von Materialien, etwa von Kronen und Implantaten?

Eszter Jopp: Unsere Partner in Ungarn verwenden ausschließlich erstklassige Materialien wie beispielsweise Markenimplantate von Straumann oder Camlog. Mehrere unserer Partner und auch wir selbst lassen uns regelmäßig von Temos zertifizieren. Das Temos-Qualitätssiegel ist weltweit anerkannt und die einzige Zertifizierung speziell für den Krankenhaus- und Dentalbereich.

In diesem Blogbeitrag finden Sie die Gründe, warum Zahnbehandlungen in Ungarn günstiger sind.

Deutscher Sparkassenverlag: Wie läuft die Erstellung von Heil- und Kostenplänen – und wie steht es um die Abrechnung von Zuschüssen der Krankenkassen?

Eszter Jopp: In Deutschland Versicherte haben seit 2004 Anspruch auf die Erstattung zahnmedizinischer Leistungen in der gesamten Europäischen Union. Der Zuschuss der Krankenkasse ist also immer gleich, egal, ob man sich in Deutschland oder Ungarn behandeln lässt. Unser Expertenteam, in dem beispielsweise auch ausgebildete Zahnarzthelferinnen arbeiten, ist sehr erfahren bei der Abwicklung mit den Versicherungen. Auf Wunsch telefonieren wir auch gern mit der Krankenkasse.

Gesetzlich Versicherte benötigen zur Abrechnung einen Heil- und Kostenplan, den sie vor Behandlungsbeginn ihrer Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen. Um diesen zu erhalten, bieten wir ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl an. Voruntersuchungen können entweder in Deutschland oder Ungarn stattfinden. Hier finden Sie die verschiedenen Wege detailliert erklärt.

Auch Privatversicherten bieten wir einen Rundumservice und erstellen ihnen das Angebot so, wie es von der Versicherung benötigt wird.

Deutscher Sparkassenverlag: Wie steht es um Garantie? Was kann ein Patient tun, wenn einem Arzt doch einmal ein Behandlungsfehler unterlaufen sollte oder Komplikationen auftreten?

Eszter Jopp: Solche Fälle kommen sehr selten vor. Auch dafür stehen den Patienten dann unsere Partner-Zahnärzte in Deutschland und natürlich der behandelnde Arzt in Ungarn zur Verfügung. Unser Expertenteam ist in solchen Fällen erster Ansprechpartner für den Patienten. Liesen Sie mehr über unsere Garantien.

Deutscher Sparkassenverlag: Datenschutz ist ein großes Thema geworden. Welche Regelungen bestehen zum Schutz der Patientendaten, welche Möglichkeiten bestehen in die Patientenakte einzusehen?

Eszter Jopp: Wir arbeiten mit einer deutschen CRM Software, die DSGVO-konform ist. Wir bieten den Patienten alle gesetzlich vorgeschriebenen Möglichkeiten, ihre Akten einzusehen und halten selbstverständlich alle Regeln/Vorgaben zur Datenspeicherung ein. So holen wir an verschiedenen Stellen im Prozess Einwilligungen der Patienten ein und dokumentieren dies entsprechend. Wir bilden unsere Mitarbeiter hinsichtlich Datenschutz regelmäßig weiter. Unsere Partner (Kliniken und Ärzte) erfüllen alle unsere Datenschutzvorgaben. Das kontrollieren wir regelmäßig. Auch der unabhängige Zertifizierer Temos überprüft dies mit.

Deutscher Sparkassenverlag: Besteht die Möglichkeit, die Behandlung mit einem Urlaub zu verknüpfen? Was bieten Sie auf diesem Gebiet an?

Eszter Jopp: Ja, auch unsere Studie hat ergeben, dass viele unserer Patienten ihre Zahnbehandlung in Ungarn mit einem Urlaub verbinden. Insbesondere Budapest und Bad Heviz bieten sich hierfür an. Wir haben aber jede Menge Tipps zu allen Zielen auf unserer Homepage, unserem Blog und in unserem Kundenmagazin. Auf Wunsch organisieren wir auch gern Ausflüge für unsere Patienten wie beispielsweise in Budapest.

Möchten auch Sie von einer hochwertigen Zahnbehandlung profitieren und dabei Kosten sparen? Dann rufen Sie uns einfach an oder schicken Sie eine E-Mail. Das Expertenteam von Zahnklinik-Ungarn.de freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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