Frau Reibenwein, warum haben Sie sich für eine Zahnbehandlung in Ungarn entschieden?
Ganz klar wegen des Preis-Leistungsverhältnisses. In Ungarn sind Zahnbehandlungen bei gleicher Qualität einfach wesentlich günstiger als in Deutschland. Hier hätte ich mir das nicht leisten können.
Wie haben Sie von den VitalCenter Kliniken erfahren?
Vor einigen Jahren habe ich eine Augenlaser-Behandlung in Budapest durchführen lassen, mit der ich sehr zufrieden war. Im selben Gebäude befand sich die VitalCenter Klinik, und da bei meinem Mann zu dem Zeitpunkt eine größere Zahnbehandlung anstand, haben wir uns dort gleich informiert. Wir waren sofort von der modernen Einrichtung und dem freundlichen Team begeistert und so fiel die Entscheidung nicht schwer. Bei der Behandlung meines Mannes, zu der ich ihn selbstverständlich begleitet habe, wurde mir auch Dr. Òvári vorgestellt, der mich gleich über die Möglichkeiten der modernen Zahnimplantologie informiert hat. Außerdem hat seine Kollegin bei mir eine Zahnreinigung durchgeführt. Spätestens nach dieser Zahnreinigung waren all meine Zweifel ausgeräumt: Ich hatte noch nie so saubere Zähne!
Hatten Sie keinerlei Bedenken, Ihre Zähne im Ausland richten zu lassen?
In letzter Zeit werden Patienten ja immer mehr verunsichert. Ich persönlich hatte überhaupt keine Bedenken, aber man muss das natürlich für sich entscheiden und sich gut informieren. Ungarns Mediziner sind sehr gut ausgebildet und dürfen nicht umsonst europaweit praktizieren. Weiterhin haben sie durch ihr praxisnahes Studium sehr viel Erfahrung. In die Türkei dagegen würde ich nicht unbedingt gehen.
Welche zahnmedizinischen Leistungen haben Sie in Anspruch genommen?
Zahnimplantate mit Neuüberkronung im Bereich des Unterkiefers. Diese Behandlung erfordert zwei mehrtätige Aufenthalte in Ungarn im Zeitraum von drei Monaten.
Wie lange dauerte die erste Behandlung?
Genau drei Tage. Nach einer Vorbesprechung wurden am zweiten Tag die Implantate eingesetzt. Am dritten Tag folgte die Kontrolle und dann konnte ich schon wieder heimfahren.
Und jetzt müssen Sie noch einmal nach Ungarn?
Ja, nach einer dreimonatigen Heilungsphase ist das Implantat jetzt hoffentlich gut mit dem Kieferknochen verwachsen. In ein paar Tagen prüft Dr. Òvári den Heilungsstand, öffnet die Schleimhaut, die das Implantat bedeckt und setzt eine Heilungsschraube ein. Sobald das passiert ist, fahre ich mit dem Zug nach Debrecen, das ist die zweitgrößte Stadt Ungarns und etwa zwei Stunden von Budapest entfernt. Dort mache ich einen Sprachkurs – Ungarisch! Danach kehre ich wieder in die VitalCenter Kliniken zurück und bin zwei bis drei Tage später fertig mit der Behandlung.
Ist das denn kein Problem, ein Sprachkurs mit frisch operierten Zähnen?
Überhaupt nicht. Ich habe ja nach wie vor ein Provisorium auf dem Implantat, das heißt, ich kann ganz normal sprechen. Übrigens ist diese Behandlung, sofern sie richtig durchgeführt wird, durchaus nicht so schmerzhaft wie oftmals vermutet.
Apropos Sprachkurs, lernen Sie ungarisch, um die Zahnärzte in Budapest besser verstehen zu können?
Nein! Das ganze Team spricht perfekt deutsch. Und einige der Ärzte, wie Dr. Òvári, sind in Deutschland aufgewachsen oder sogar deutschstämmig. Ich mache den Ungarisch-Kurs, weil ich die Sprache und das Land schön finde und sicherlich auch ohne Zahnprobleme wieder nach Ungarn reisen werde.
Noch einmal zurück zu Ihrer Zahnbehandlung. Haben Sie sich in den VitalCenter Kliniken gut aufgehoben gefühlt?
Von Anfang an! Die Mitarbeiter des Deutschlandbüros der VitalCenter Kliniken haben alle meine Fragen geduldig beantwortet und alle organisatorischen Dinge für mich übernommen. So konnte ich mich voll und ganz auf meine Zahnbehandlung konzentrieren. Und auch in Budapest selbst fühlte ich mich sehr gut aufgehoben – alle sind sehr freundlich und hatten zu jederzeit ein offenes Ohr für meine Bedenken und Ängste.
Hatten Sie nach dem Eingriff auch die Gelegenheit, einen Stadtbummel zu machen oder haben Sie die Zahnschmerzen am Sightseeing gehindert?
Wie gesagt, Zahnschmerzen hatte ich kaum. Ich glaube, viele Menschen haben große Angst vor einer Zahnbehandlung – dabei ist es gar nicht so schlimm. Ich konnte Budapest durchaus genießen. Es war fast ein bisschen wie ein Wochenendausflug. Vor allem die Lage des Hotels Jagelló ist genial: in 10 Minuten ist man mit dem Bus im Stadtzentrum und in 5 Minuten ist man zur Klinik gelaufen.
Ist eine Zahnbehandlung in Ungarn im Endeffekt überhaupt günstiger als in Deutschland? Schließlich fallen, wie Sie gerade angesprochen haben, vor Ort weitere Kosten wie Hotelübernachtungen an.
Ich kann nur von mir sprechen: Meine Zahnbehandlung war trotz Nebenkosten erheblich günstiger. In Deutschland hätte ich rund 5000 Euro mehr bezahlt! Ich denke, bei einer größeren Behandlung lohnt es sich immer. Und mit einem Teil des gesparten Geldes habe ich mir jetzt den Sprachkurs finanziert.
Haben Sie keine Angst vor Ihrer nächsten Zahnbehandlung in Ungarn?
Ein Zahnarztbesuch ist natürlich, besonders bei einer solchen Dimension, mit Ängsten verbunden. Man fragt sich: Sieht alles so aus, wie ich es mir wünsche, wird der Eingriff Schmerzen oder Nachbehandlungen mit sich bringen und so weiter. Das Team um Dr. Òvári ist allerdings so freundlich und kompetent, dass sich meine Angst in Grenzen hält. Trotzdem werde ich hinterher erleichtert sein. Und auf die Reise an sich freue ich mich sogar, denn Budapest im Herbst ist einfach herrlich.
Was würden Sie Patienten sagen, die noch Bedenken haben, Ihre Zahnbehandlung in Ungarn durch zu führen?
Ich habe die Zahnklinik Ungarn schon vielen meiner Freunde und Verwandten empfohlen. Meistens haben Sie schon Bedenken. Dann sage ich: Schaut es Euch an, nutzt das Kennenlern-Paket! Bisher habe ich nirgendwo in Deutschland so saubere, moderne Kliniken und eine so kompetente und freundliche Beratung erlebt – und das, obwohl ich mich schon jahrzehntelang in zahnärztlicher Behandlung befinde!

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