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Vier populäre Irrtümer über die Zahngesundheit

Zahn mit LupeBereits in der Kindheit vermittelte Ängste werden häufig auch im erwachsenen Alter nicht einfach abgelegt. Diese Ängste werden dann problematisch, wenn wie am Beispiel des Zahnes eine regelmässige Kontrolluntersuchung beim Arzt nicht eingehalten wird.

Besser ist es durch vorbeugende Maßnahmen einer Zahnbehandlung aus dem Weg zu gehen. Doch auch wenn eine Zahnbehandlung notwendig ist, sollten hier einige Irrungen aus den Köpfen geräumt werden.

Vier falsche Ansichten
Nahezu jeder zehnte Mensch hat Angst, wenn er sich auf einen Zahnarztstuhl setzen muss. Häufig gibt es kein Erlebnis dass diese Angst begründet, sondern liegt sie vielmehr an falsch vermittelten Zahnmythen aus der Kindheit oder durch die Medien.

Wir wollen hier vier dieser Mythen richtig stellen und Ihnen die Angst vor der Zahnbehandlung oder gar des Zahnarztbesuchs überhaupt nehmen.

1. Irrglaube – Schmerzen

 bei der Zahnbehandlung

In alten Kinderbüchern hat der Zahnarzt häufig ein erschreckendes Bild abgegeben um die Kinder zum Zähneputzen anzuhalten. Dabei stand der Zahnarztbesuch immer in Verbindung mit Schmerzen bei der Behandlung. Heutzutage kann jedoch Dank moderner Medikamente und Behandlungsmethoden nahezu schmerzfrei behandelt werden.

Und noch besser, wer regelmässig zur Kontrolle zum Zahnarzt geht und die Dentalhygiene durchführen lässt, dem bleibt eine umfangreicher Behandlung vielleicht gänzlich erspart.

Frau mit Apfel2. Irrglaube – Zahnaufhellung schadet

So beliebt die Zahnaufhellung ist, so umstritten ist auch die Meinung über die Behandlung. Häufig kursiert noch immer die Annahme, dass die Zahnaufhellungsmethode den Zähnen Schade zufügt und diese dadurch anfälliger für Karies werden. Doch auch hier haben neue Materialien die Behandlung verbessert, so dass nach Rücksprache mit dem Zahnarzt die Zahnaufhellung problemlos ohne Gefahr für die Gesundheit durchgeführt werden kann.

3. Irrglaube – Zahnfleisch blutet eben manchmal

Zahnfleischbluten kann beim Zähneputzen vorkommen. Hier sollte jedoch nicht leichtfertig die Zahnbürste oder ein zu hoher Druck beim putzen verantwortlich gemacht werden. Blutet das Zahnfleisch kann dies häufig aus einer Entzündung im Zahnfleisch resultieren. Diese Entzündung sollte dringend vom Zahnarzt überprüft werden. Denn die Folge einer Zahnfleischentzündung geht bis zur Paradontitis, die im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führt. Wird der Grund des blutenden Zahnfleisches frühzeitig erkannt und behandelt ist eine schnelle unkomplizierte Heilung möglich.

Ebenso sollte auch ein eventueller Mundgeruch beim Zahnarztbesuch angesprochen werden. Auch hier kann der Grund eine dentale Krankheit sein, die, wenn sie früh erkannt wird, kurzfristig behandelt werden kann.

Zahn mit Schokolade4. Irrglaube – Süßigkeiten

Wer kennt es nicht „Süßigkeiten zerstören die Zähne“. Diese pauschale Aussage kann so nicht bestehen bleiben. Tatsächlich kommt es darauf an, wie lange die für die Bakterienbildung unentbehrlichen Kohlenhydrate auf den Zähnen verbleiben. Zuckerhaltige Lebensmittel verstärken den Faktor darum, dass die klebrige Masse den Bakterien eine bessere Haftmöglichkeit bietet. Wird der Verzehr reduziert und werden die Zähne nach dem Verzehr von Süßigkeiten und anderen kohlehydrathaltigen Lebensmitteln geputzt, kann schlechten Zähnen vorgebeugt werden.

Kommentare

  1. Christine meint

    Wirklich ein interessanter Beitrag. Das mit den Kohlenhydraten auf den Zähnen war mir so noch gar nicht bewusst. Werde ich in Zukunft besser drauf acht geben.
    Was die Schmerzen beim Zahnarzt anbetrifft, so geht es mir wahrscheinlich wie den meissten Menschen. Allein die Vorstellung und die Geräusche reichen schon aus, um sich Schmerzen vorzustellen und sie dann auch zu empfinden. Aber die Erfahrung hat mich zwischenzeitlich auch schon gelehrt, dass es „fast“ schmerzfrei geht, besonders in den modernen Kliniken in Ungarn.

  2. Es ist wirklich schade, was bei manch einem durch unangenehme Ersterfahrungen in der Kindheit kaputt gemacht wurde. Einfühlsames Heranführen, Erklären der Geräte u. der Notwendigkeit und eine behutsame erste Behandlung können vieles an Ängsten verhindern. Ein Glück kann man durch die Weiterentwicklung der Zahnbehandlungstechniken und den guten Beratungen heutzutage diese Erlebnisse in positive Erfahrungen wandeln und somit seine Zahngesundheit erhalten. Schön, dass es diese Möglichkeit in Ungarn gibt!

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