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Tag der Zahngesundheit – Fakten gegen Mythen

Jedes Jahr am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. Dieses Mal stand er unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen“. Zahnklinik-Ungarn.de hat für Sie diese Mythen einmal zusammen getragen. Hier sind sie:

1. Fluorid ist gefährlich

Ein Gerücht, das sich seit Jahren hartnäckig hält, lautet: „Fluorid ist gefährlich“. Dabei wird der Wirkstoff Fluorid oft mit Fluor verwechselt, was in der Tat giftig ist. Fluoride hingegen verhindern, dass Säuren Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz herauslösen und fördern die Mineralisierung der Zähne. Sie schützen und härten somit den Zahnschmelz.

2. Kaugummi ersetzt Zahnbürste

Ein anderer Mythos ist: „Das Kaugummi ersetzt die Zahnbürste“. Zwar
stimmt es , dass das Kauen von zuckerfreien Kaugummis den Speichelfluss anregt und Speichel wirkt Karies entgegen. Werden zuckerfreie Kaugummis regelmäßig beispielsweise nach dem Essen verwendet, fördern sie die Zahngesundheit. Das Zähneputzen ersetzen sie aber nicht.

3. Pflege der Milchzähne ist überflüssig

Weit verbreitet unter vielen Eltern ist auch: „Die Pflege der Milchzähne ist nicht so wichtig. Sie fallen ja sowieso raus.“ 
Das ist leider falsch. Karies an den Milchzähnen führt zur Schädigung der nachfolgenden bleibenden Zähne. Bei frühzeitigem Milchzahnverlust besteht die Gefahr, dass der bleibende Zahn an der falschen Stelle durchbricht. Umfangreiche kieferorthopädische Behandlungen können folgen. Deshalb gilt: Ein sauberer Zahn wird selten krank und schon der erste Milchzahn muss sorgfältig geputzt werden.

4. Schlechte Zähne sind erblich

Dann gibt es noch den Mythos: „Schlechte Zähne sind erblich.“ 
Auch das ist falsch. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass das nicht stimmt. Vielmehr sind acht von zehn Kindern heutzutage kariesfrei. Im Vergleich zu 1997 hat sich die Zahl der gesunden Gebisse bei den Zwölfjährigen verdoppelt. Eine Bilanz, die ihre Ursache in der erfolgreichen Gruppen- und Individualprophylaxe von klein auf hat.

5. Jedes Kind kostet einen Zahn.

Und dann gibt es noch den Mythos: „Jedes Kind kostet einen Zahn.“ 
Das ist ebenfalls falsch. Die Risiken für die Mundgesundheit sind in der Schwangerschaft zwar erhöht. Aber werden Zähne und Zahnfleisch durch die werdende Muttr gut gepflegt und nimmt sie die regelmäßigen Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis wahr, kommt sie sicher ohne Zahnverlust durch die Schwangerschaft. Mutter und Kind benötigen in dieser Zeit vermehrt Kalzium. Deshalb gilt es auch, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

6. Jeder sollte zweimal täglich zwei bis drei Minuten lang die Zähne putzen! 

Zweimal täglich Zähneputzen: morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen, ist sicher eine vernünftige Empfehlung. Aber wie steht es mit der Putzdauer? Interessanterweise lautete die Empfehlung in Deutschland früher drei Minuten – bis immer mehr elektrische Zahnbürsten mit Timer auf den Markt kamen, die auf zwei Minuten eingestellt waren. Zwei Minuten Zähneputzen war schon immer die Empfehlung in den USA, und da der wichtigste Markt für elektrische Zahnbürsten die USA sind, wurden auch bei uns nach und nach aus den drei Minuten zwei Minuten. Eine wissenschaftliche Grundlage gibt es für keine dieser beiden Empfehlungen. Richtig ist, dass jeder seine für ihn optimale Putzzeit ermitteln muss, und dass das im Durchschnitt mehr als drei Minuten sind. Ihre individuelle Putzzeit ermitteln Sie, indem Sie sich die Zahnbeläge mit einer Färbetablette anfärben und dann die Zeit stoppen, die Sie zum Putzen benötigen, bis Ihre Zähne komplett gereinigt sind. Vergessen Sie dabei aber die Zahnzwischenräume nicht.

Das waren nur einige der vorherrschenden Mythen in Deutschland. Kein Mythos ist hingegen, dass die Menschen bei einer Zahnbehandlung in Ungarn sehr viel Geld sparen können. Sie möchten wissen wieviel genau das ist ? Konkrete Preisbeispiele finden Sie unter zahnklinik-ungarn.de.

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