Zahntourismus gewinnt an Bedeutung
An das bunte "Jahr der Festivals“ schließt Ungarn 2011 das "Jahr des Gesundheitstourismus" an. Schon die alten Römer wussten die entspannende und heilende Wirkung der Budapester Thermalbäder zu schätzen. In den vergangenen Jahren baute Ungarn, das im medizinischen Bereich schon jetzt zur internationalen Spitze zählt, sein Gesundheitsangebot für Touristen weiter aus. Ein Schwerpunkt ist hier die Zahnheilkunde.
Für die gesetzlich Versicherten in Deutschland fiel der grenzübergreifende Startschuss im Januar 2004, als das Gesundheitsmodernisierungsgesetz in Kraft trat und es ermöglichte, sich in allen EU-Ländern einer medizinischen Behandlung zu unterziehen. Da die Preise für eine Zahnbehandlung in Ungarn deutlich unter denen in Deutschland liegen - bis zu 70 Prozent Ersparnisse sind möglich - strömen jetzt jährlich rund 25.000 Zahntouristen in die ungarische Hauptstadt.
Die Mehrzahl der Behandlungswilligen, die überwiegend aus der Schweiz, Österreich und Deutschland kommen, lässt sich in den Praxen einer renommierten Zahnklinikkette behandeln. Warum aber nicht das Notwendige mit dem Angenehmen verbinden und den leidigen Gang zum Zahnarzt mit einem interessanten Rahmenprogramm versüßen?
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